Im voll besetzten Saal des Kolpinghauses in Wien-Währing sprach Bernd Hückstädt am 10. Januar im Anschluss an den Film Fabian Gib mir die Welt plus 5 Prozent. Während sich der Film mit der Frage nach dem Warum befasst, geht es Bernd Hückstädt um die Frage nach dem Wie: Wie lässt sich Wohlstand für alle erreichen, so dass die Reichen reich bleiben und die bisher Armen zu Wohlstand gelangen?
Alles ist möglich, wenn Du es Dir vorstellen kannst, betont Bernd Hückstädt und erklärt in 48 kurzweiligen Minuten nicht nur ein ganzes Geld- und Wirtschaftsmodell die Natürliche Ökonomie für weltweiten Wohlstand in Harmonie mit der Natur er zeigt auch einfache Methoden auf, wie wir unser volles Potenzial entfalten und mit wenigen Regeln gemeinsam ein großes Ziel erreichen können: FREE 2013 Eine freie Erde bis zum Jahre 2013.
Folge 8
Natürliche Ökonomie, Interview dem Geldforscher Peter Koenig Teil 2: Geldsysteme
Hier ist Radio Joytopia
Mit guten Nachrichten für Sie
Ich heiße Bernd Hückstädt.
Und ich begrüße Sie ganz herzlich:
Tausend Dank weil Sie bei uns sind!
In dieser Folge 8 geht es weiter mit der Serie Natürliche Ökonomie.
Diesmal mit dem zweiten und letzten Teil des Telefon-Interviews, das ich mit dem Geldforscher Peter Koenig geführt habe.
Seit über zwanzig Jahren betreibt Peter Koenig empirische Forschungsstudien über Zusammenhänge zwischen dem Umgang mit Geld, Geldsystementwicklungen und der Vitalität von Menschen und Organisationen. Er ist Begründer der internationalen Konferenzreihe "Money & Business Partnership? und Buchautor von ?30 dreiste Lügen über Geld?. Peter Koenig lebt als Engländer in Zürich.
Im zweiten Teil unseres Interviews spricht er über Geldsysteme, den Umgang mit Frustration und die Perfektion der Welt.
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Peter, wir sprachen vom Geld als Projektionsfläche, auf die wir Bewusstseinsanteile von uns projiziert und damit ? ganz oder teilweise ? die Macht über unser Leben abgegeben haben. Dann sprachen wir vom Koenigsweg, nämlich wie wir eine Projektion nach der anderen zu uns zurückholen und dadurch wieder in unsere Kraft kommen. Was bedeutet das aus Deiner Sicht für ein Projekt wie Joytopia?
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O-Ton: Interview mit Peter Koenig Teil 2
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Also:
Geldschöpfung ist kein Geheimnis mehr!
Schon heute schöpfen wir Menschen das Geld selbst ? durch Kredit oder anders ausgedrückt durch Schulden!
Merken Sie was?
Wenn wir unsere Schöpferkraft ausleben, machen wir uns schuldig!
Was für eine fatale Projektion, die wir mit dem Geld verbunden haben!
Bei Joytopia, dem bei weitem entwickeltsten und genialsten Geldsystem, wie Peter Koenig sich ausdrückte, schöpfen wir Menschen ebenfalls das Geld selbst ? durch das Leben.
Das Lebensgeld, wie wir es nennen, entsteht durch das Leben und fördert das Leben!
Wenn Lebensgeld voll etabliert ist,
schöpft jeder Mensch jeden Monat 3 mal 1000 DANK Lebensgeld:
1000 Dank Grundeinkommen
1000 Dank für den Staatshaushalt und
1000 Dank für den Ausgleichs- und Umweltfonds
Deshalb sagen wir:
1000 Dank, weil Du bei uns bist!
Stellen Sie sich vor: Ganz gleich wer Sie sind und was Sie tun: Sie sind herzlich willkommen! So sehr willkommen, dass sich die Gemeinschaft aller Menschen jeden Monat aufs Neue bei Ihnen bedankt:
1000 DANK weil Du bei uns bist!
Wie fühlt sich das an?
Bedingungslos Willkommen zu sein
Bedingungslos versorgt zu sein
1000 Dank, weil Du bei uns bist!
Fühlen Sie doch mal ganz tief in sich hinein!
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Und wenn Sie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit uns teilen wollen, dann freuen wir uns ganz besonders:
Senden Sie uns eine E-Mail an akademie@joytopia.net
Oder rufen Sie an in Deutschland unter der Nummer 07940 546 0811
Dort haben wir die Box für sie eingerichtet, und die interessantesten Beiträge werden wir gerne in den nächsten Folgen veröffentlichen.
Hier noch mal die Telefon-Nummer: 07940 546 0811
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Folge 7
Natürliche Ökonomie, Interview dem Geldforscher Peter Koenig Teil 1: Was ist Geld?
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Mit guten Nachrichten für Sie
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Und ich begrüße Sie ganz herzlich:
Tausend Dank weil Sie bei uns sind!
In dieser Folge 7 beginnen wir die Serie Natürliche Ökonomie mit der Frage ?Was ist Geld??
Und ich bin glücklich und dankbar, dass uns diese Frage ein Experte beantworten wird: Der Geld-Forscher Peter Koenig!
Seit über zwanzig Jahren betreibt er empirische Forschungsstudien über Zusammenhänge zwischen Umgang mit Geld, Geldsystementwicklungen und der Vitalität von Menschen und Organisationen. Er ist Begründer der internationalen Konferenzreihe "Money & Business Partnership? und Buchautor von ?30 dreiste Lügen über Geld?. Peter Koenig lebt als Engländer in Zürich.
Ich habe Peter Koenig vor einigen Tagen am Telefon interviewt. Seien Sie also gespannt!
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O-Ton: Interview mit Peter Koenig
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Also: Bewusstseinsveränderung ist angesagt.
Stellen Sie sich doch mal selbst die Frage: Was ist Geld?
Schreiben Sie alles auf, was ihnen spontan dazu einfällt! Schreiben Sie so schnell wie möglich, so dass Ihr Verstand keine Chance hat, das Geschriebene zu bewerten.
Anschließend schreiben Sie bei jedem Begriff auf einem neuen Blatt
statt ?Geld ist dies der das? ?Ich bin dies oder das?
Zum Beispiel:
Statt ?Geld ist Sicherheit? schreiben Sie ?Ich bin Sicherheit? oder ?ich bin sicher, mit und ohne Geld?
Fühlen Sie tief in sich hinein, wie sich Ihr Empfinden ändert!
Schreiben Sie Ihre Gedanken auf, die Ihnen dabei kommen!
Oder:
Statt ?Geld ist schlecht? schreiben Sie ?Ich bin schlecht? oder ?danke, dass ich auch mal schlecht sein darf!?
Erlauben Sie sich, alles zu sein, ganz gleich, ob sie es als positiv oder negativ empfinden.
Fühlen Sie wieder tief in sich hinein, wie sich Ihr Empfinden ändert und schreiben Sie Ihre Gedanken auf, die Ihnen dabei kommen!
Mit dieser kleinen Übung leiten Sie eine große Bewusstseins-Entwicklung ein. Sie holen sich alle Ihre Bewusstseinsanteile eines nach dem anderen zurück, die Sie bewusst oder unbewusst auf das Geld projiziert haben. Damit kommen Sie immer mehr in Ihre Kraft.
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In der nächsten Folge hören Sie den zweiten Teil mit Peter Koenig zum Thema »Geldsysteme«, auch diesmal wieder mit erstaunlichen Erkenntnissen. Freuen Sie Sich drauf!
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Mein Name ist Bernd Hückstädt
Tausend Dank, weil Sie bei uns sind!
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Mit guten Nachrichten für Sie
Ich heiße Bernd Hückstädt.
Und ich begrüße Sie ganz herzlich:
Tausend Dank weil Sie bei uns sind!
In dieser Folge 6 beginnen wir die Serie »Dankpunkte Praxis« mit dem Thema »Mit Dankschecks ein Freundschafts-Netzwerk bauen«.
Wie wichtig und nützlich Wertschätzung und Dank für unser Wohlergehen und das Wohlergehen unserer Mitmenschen sind, darüber habe ich bereits in den vorigen Folgen gesprochen.
Kurze Wiederholung:
Dankbarkeit ist einer der größten Energiespender in unserem Leben ? und einer der besten Motivationsfaktoren, wenn es um gemeinsamen Erfolg geht!
Wertschätzung und Dankbarkeit multiplizieren sich, denn sie heben die Energie beider Seiten: Die der sendenden und die der empfangenen Person. Wenn Sie ihre Wertschätzung und Ihren ehrlichen Dank in einer Gruppe aussprechen, erhöht sich die Energie der ganzen Gruppe!
Mit Wertschätzung und Dank lösen Sie Blockaden und Minderwertigkeitsgefühle bei sich selbst und bei anderen Menschen. Sie bauen ein gesundes Selbstwertgefühl in Ihrem gesamten Umfeld auf! Und dieses gesunde Selbstwertgefühl ist eine wesentliche Voraussetzung für Ihren Erfolg und den Erfolg Ihrer Mitmenschen.
Und hier kommen die Dankpunkte ins Spiel:
Mit Hilfe der Dankpunkte können wir uns das ganze Spektrum des Dankes und der Wertschätzung erschließen. Je kreativer wir mit den Dankpunkten umgehen, umso größer wird unser gemeinsames Erfolgspotential.
Nutzen Sie also Ihr Dankkonto als ein konkretes Werkzeug:
Geben Sie Ihre Angebote und Gesuche in den Markt der Möglichkeiten ein!
Nehmen Sie Kontakt mit anderen Teilnehmern auf!
Es ist einfach! Es ist kostenlos ? und wertvoll für uns alle!
Die gute Nachricht:
Mit den neuen Dankschecks können wir uns jederzeit bei jedem Menschen bedanken, ganz gleich ob er oder sie bereits ein Dankkonto besitzt oder nicht.
Damit können wir sofort beginnen, in unserem persönlichen Umkreis ein Feld der Dankbarkeit, Wertschätzung und Anerkennung aufzubauen.
Wir brauchen also nicht mehr zu warten, bis es in unserer Umgebung genügend Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt. Wir werden einfach selbst aktiv und bedanken uns, wann immer wir wollen, mit einem Dankscheck.
Am Anfang ist das vielleicht ungewohnt und erfordert etwas Mut. Für mich ist das ja auch ganz neu, denn die Dankschecks gibt?s ja erst seit ein paar Tagen.
Ich hab mir jetzt mal einen Stoß Schecks ausgedruckt und zusammen mit der Scheckliste in ein Couvert getan. Das habe ich jetzt immer bei mir und frage mich bei jeder Begegnung, ob es da etwas gibt, wofür ich mich bedanken kann.
Und ich habe gemerkt: Allein das ist schon eine gute Übung.
Es hebt nämlich meine Laune, selbst bei unangenehmen Begegnungen.
Finde ich nun etwas, wofür ich mich ehrlich bedanken kann, dann tue ich es. Bis jetzt mache ich dabei nur gute Erfahrungen.
Den nächsten Schritt, dem anderen einen Dankscheck zu schenken, habe ich zunächst bei Freunden gemacht ? wie gesagt, es ist ja noch ganz neu, auch für mich.
Ich sage dann zum Beispiel: ?Ich möchte Dir gerne etwas schenken, es hat mich so sehr gefreut, dass Du dies oder jenes gemacht hast, dafür möchte ich mich bedanken.?, oder so ähnlich...
Auch hier blicke ich in erfreute Gesichter. Es tut offensichtlich beiden gut, und mein Mut wächst, es bald auch bei Fremden zu versuchen.
Wenn dann die Frage kommt: ?Was kann ich denn damit machen??, sage ich zum Beispiel:
?Du kannst diesen Dankscheck im Internet einlösen. Dann hast Du selbst Dankpunkte um Dich bei anderen zu bedanken. Die können sich wieder bei anderen bedanken. Und so wächst in unserer Umgebung ein Gefühl von Dankbarkeit und Wertschätzung, das uns allen so gut tut.?
Vielleicht ergibt sich dann ein Gespräch über die Wirkung von Dank und Wertschätzung, über Radio Joytopia und das Dankpunkte-Projekt.
Es ist ein Experiment. Und ich lade Sie ganz herzlich ein, mit zu experimentieren.
Können Sie sich vorstellen, dass auf diese Weise bald viele Freunde in Ihrem Netzwerk sein werden, mit denen Sie sich austauschen und mit Dankpunkten bedanken können?
Ich kann mir das gut vorstellen, und ich sehe gerade vor meinem geistigen Auge, wie überall »Dank-Inseln« entstehen, die miteinander verbunden sind. Ich sehe sie wachsen, sich vermehren und sich zu einem großen Puzzle zusammenfügen. Ist das nicht eine schöne Vision?
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Vielleicht kann diese Vision auch Sie dazu anregen, es selbst auszuprobieren.
Und wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit uns teilen zu wollen, dann freuen wir uns ganz besonders:
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Tausend Dank, weil Sie bei uns sind!
Zitat: Heike Thormann: Kreativität ist zweierlei...
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Mit guten Nachrichten für Sie
Ich heiße Bernd Hückstädt.
Und ich begrüße Sie ganz herzlich:
Tausend Dank weil Sie bei uns sind!
In dieser Folge 5 beginnen wir mit der Serie:
Kreativ in die gemeinsame Zukunft.
Die Serie »Wir können viel, viel mehr als wir denken« geht selbstverständlich weiter. Während Sie dort lernen, wie Sie sich die 95% Fähigkeiten erschließen, die Sie schon jetzt haben, handelt die neue Serie davon,
- was Kreativität ist und wie wir sie nutzen können,
- wie Sie sich die restlichen 5% Fähigkeiten kreativ aneignen,
- und wie wir mit unserer Kreativität gemeinsam die Zukunft gestalten können.
Und weil es immer gut ist, von kompetenten Menschen zu lernen, wird uns durch diese Serie eine Spezialistin in Sachen Kreativität begleiten: Frau Heike Thormann. Sie betreibt die Internetseite www.kreativesdenken.com
Ich habe Sie am Telefon interviewt.
Sie stellte mir freundlicherweise Ihren Selbstlernkurs »Kreatives Denken leicht gemacht« zur Verfügung. Aus diesem Kurs werde ich in dieser und den nächsten Folgen zitieren. Also machen Sie sich auf ein interessantes Programm gefasst. Ganz herzlichen Dank an Frau Thormann für Ihre Unterstützung!
Und wieder habe ich gute Nachrichten für Sie:
Sie können fast mühelos Ihre Kreativität steigern und damit Ihr Potential dramatisch erhöhen.
Sie müssen es nur wollen.
Ja, und gemeinsam können wir unser Potential vervielfältigen. Als Erfolgs-Team können wir ein Vielfaches mehr, als jeder einzelne von uns. Und auch hier gilt: wir müssen es nur wollen.
Stellen Sie sich einmal vor, wir würden solche Erfolgs-Teams bilden,
Sagen wir mal: 7 bis 12 Menschen beschließen, ab sofort zu kooperieren.
Jeder bleibt souverän und selbstständig wie bisher.
Das neue:
- Wir kennen von einander das Leistungsangebot, die Stärken und Fähigkeiten.
- Wir empfehlen einander
- Wir helfen einander beim Finden guter Ideen und Konzepte
- Bei Bedarf coachen wir einander
- Wir helfen einander bei der Lösung von Problemen und Herausforderungen
- Bei geschäftlichen Leistungen geben wir einander besonders hohe Dank-Rabatte, so dass wir intern sehr geringe Kosten haben und unsere Leistungen nach außen mit einem außergewöhnlich guten Preis-Leistungsverhältnis anbieten können.
- Kurz gesagt: Wir werden gemeinsam erfolgreich!
Das Konzept des gemeinsamen Erfolges und der Erfolgs-Teams möchte ich gerne mit Ihnen zusammen kreativ entwickeln. Wenn Sie dabei sein wollen, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail an akademie@joytopia.net
Was heißt nun Kreativität?
Diese Frage wird uns gleich Heike Thormann beantworten.
Vorher noch etwas Musik.
Interview Heike Thormann, www.kreativesdenken.com, erster Teil, ca. 4?20
Vielen Dank Frau Thormann!
Die Fortsetzung des Interviews hören Sie in den nächsten Folgen der Serie
»Kreativ in die gemeinsame Zukunft«.
Wiederholen wir: zur Kreativität gehört zweierlei:
Erstens eine kreative Denkweise, d.h.
- kreativ Fragen stellen, die uns auf unerwartete Antworten bringen
- andere Blickwinkel einnehmen
- aus der Routine ausbrechen
und zweitens eine kreative Geisteshaltung,
- sich mit dem vorhandenen nicht zufrieden geben wollen
- aus der Routine heraus wollen
- neue Antworten finden wollen
Die kreative Geisteshaltung erlangen wir in Sekundenschnelle mit einer bewussten Entscheidung: ?ich will?!
- ich will ? mich mit dem vorhandenen nicht zufrieden geben
- ich will ? aus meiner Routine heraus
- ich will ? andere Blickwinkel einnehmen
- ich will ? alles und auch mich selbst immer wieder in Frage stellen
- ich will ? neue Antworten finden
Die kreative Denkweise erlangen wir durch Kreativitätstechniken und ein bisschen Übung.
Beginnen wir gleich mit einer Technik, die Sie immer anwenden können, wenn Sie eine Entscheidung treffen oder einen neuen Standpunkt einnehmen wollen.
Ich nenne sie die Pro-Contra-Impuls -Technik, kurz PCI.
Eine ähnliche Methode lehrt Heike Thormann in ihrem Selbstlernkurs »Kreatives Denken leicht gemacht«.
Die Pro-Contra-Impuls -Technik ist ganz einfach, wie alles Gute auf dieser Welt.
Bitte nehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand, damit Sie alle Ihre Gedanken festhalten können. Sonst ist hinterher vielleicht Ihre beste Idee schon wieder weg.
Nun machen Sie drei Spalten mit den Überschriften ?Pro?, ?Contra? und ?Impuls?
Unter ?Pro? sammeln Sie alle Pluspunkte, alles, was Ihnen an einer Sache Positiv erscheint.
Unter ?Contra? alles negative, also alles, was dagegen spricht.
Unter ?Impuls? schreiben Sie alle neuen Gedanken, Impulse, Ideen, die Ihnen kommen.
Das können Erkenntnisse sein, z.B. Argumente, die gleichermaßen dafür und dagegen sprechen ? so was soll es ja auch geben.
Es können aber auch Gedanken sein, die weder dafür noch dagegen sprechen.
Oder Geistesblitze, die scheinbar gar nichts mit der Sache zu tun haben.
Oder alles, was Sie sich noch genauer angucken wollen, was interessant zu beobachten oder weiter zu verfolgen wäre.
Das können Impulse sein,
- eine Idee auszudehnen statt zu urteilen
- den Wert einer Idee zu erkennen, also die Idee wert-zu-schätzen
- oder von einem bekannten Gedanken A zu einem noch unbekannten Gedanken B zu gelangen.
Ein Beispiel:
Jemand kommt Ihnen mit dem Vorschlag, dass Sie Ihren Job wechseln und sich selbstständig machen sollen.
Anstatt gleich abzuwinken, wenden Sie die Pro-Contra-Impuls-Methode an.
Ihre Sammlung könnte dann so aussehen:
Pro:
- Neue Möglichkeiten und Chancen tun sich auf
- Als Selbstständiger kann ich mir meine Zeit selbst einteilen
- Ich arbeite, was mir am meisten liegt, also meinen Fähigkeiten entsprechend
- Ich arbeite von zu Hause aus.
- usw.
Contra:
- ich gebe meine sichere Stelle auf
- ich muss meine Krankenkasse selbst bezahlen und bin für meine Rente selbst verantwortlich
- mein Lebensstandard könnte sich verschlechtern
- ich muss deutlich mehr arbeiten
- usw.
Impuls:
- was würden wohl meine Freunde dazu sagen?
- Wer könnte mir bei der Entscheidung helfen?
- Was haben andere von meiner Entscheidung?
- Wie würde mein Tagesrhythmus aussehen, wie der meines Partners, meiner Partnerin?
- usw.
Die pro-contra-Impuls-Methode lässt sich einsetzen, wenn alles klar zu sein scheint, denn oft liegt die Schwierigkeit darin, sich überhaupt nach Alternativen umzusehen.
Sie lässt sich aber auch sehr gut dazu verwenden, wenn Ihnen eine Entscheidung unter den Nägeln brennt, und Sie sich von den Vor- und Nachteilen hin- und her-gerissen fühlen.
Wenn Sie wollen, probieren Sie diese Methode doch einmal aus mit der Frage:
»Soll ich mich selbstständig machen?«
Sie können dabei die von mir angefangene Argumentation weiterführen, oder ganz neu beginnen. Versuchen Sie ruhig, bei Impuls ganz verrückte Fragen zu stellen. Sie können Sie beantworten, Sie können sie aber auch unbeantwortet lassen, nach dem Motto ?Interessant wäre zu erfahren, wie....?
Diese Frage: ?Interessant wäre zu erfahren, wie....? bringt Sie vielleicht auf ganz unerwartete Gedanken, die nicht einmal mit dem Thema zu tun haben müssen.
Üben Sie jetzt also die Pro-Contra-Impuls-Methode mit der Frage:
»Soll ich mich selbstständig machen?«
---Musik---
Legen Sie nun bitte das Papier zu Seite. Sie können es später vervollständigen, wenn Sie wollen.
Und nun wenden wir die Methode gleich auf ein Thema an, das ich in dieser Folge von Radio Joytopia erstmalig angesprochen habe:
Das Erfolgs-Team.
Mit Hilfe der Pro-Contra-Impuls-Technik versuchen Sie bitte die Frage zu klären:
?Will ich mich an einem Joytopia-Erfolgs-Team beteiligen??
Schreiben Sie also unter ?pro? alles auf, was dafür spricht, und unter ?contra? alle Gegenargumente!
Mobilisieren Sie für die Spalte ?Impuls? alle Ihre Kreativität und formulieren Sie, neben den nahe liegenden Fragen und Impulsen auch die abgefahrendsten Gedanken, die Ihnen kommen.
Wahrscheinlich kommen Ihnen ganz neue Ideen, und Sie entscheiden, welche dieser Ideen Sie später anderen Menschen zeigen werden.
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Und wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Gedanken, Impulse und Ideen mit uns teilen zu wollen, dann freuen wir uns ganz besonders:
Senden Sie uns eine E-Mail an akademie@joytopia.net
Oder rufen Sie an in Deutschland unter der Nummer 07940 546 0811
Dort haben wir die Box für sie eingerichtet, und die interessantesten Beiträge werden wir gerne in den nächsten Folgen veröffentlichen.
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Die Natürliche Ökonomie, auch Joytopia-Modell genannt, hat die Natur zum Vorbild, mit ihrem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Dieser sich selbst regulierende Kreislauf funktioniert seit Milliarden von Jahren. Übertragen auf die Wirtschaft ist er der Schlüssel zu nachhaltigem Wohlstand in Harmonie mit der Natur.
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